Aktuelles - SKM Köln
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40 Jahre DE FLO: Das muss gefeiert werden! 

Seit 1986 verbindet DE FLO soziale Integration mit Nachhaltigkeit:…

Kölner Feger: Beschäftigung schafft Teilhabe und neue Perspektiven

Sauberkeit im öffentlichen Raum und neue Perspektiven für Menschen…

Save the Date: Abschlussveranstaltung – Projekt „Digitale Brücke“

Stärkung digitaler Teilhabe wohnungsloser Menschen Dienstag,…

Neue Kontakt- und Beratungsstelle „Vor Ort“ Porz eröffnet

Sozial.Katholisch.Menschlich. SKM Köln erweitert niedrigschwellige…

Alljährliche Weihnachtsfeier: Serap Güler engagiert sich

Sozial.Katholisch.Menschlich. Am 19. Dezember lud der Sozialdienst…

Von Teezeit, Auszeit und einem kleinen K, das ganz groß wird

Sozial.Katholisch.Menschlich. Ein Teebeutel, ein Mut-Button…

Neueröffnung der Kontakt- und Beratungsstelle Ehrenfeld

Moderner Anlaufpunkt für Beratung und Begegnung Köln, 26.…

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Unsere News

2022

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2021

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2020

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2019

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2018

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SKM Köln gratuliert Oberbürgermeister Burmester

Ein soziales Köln braucht eine klare Linie

Mit der Wahl von Torsten Burmester zum neuen Oberbürgermeister beginnt für Köln eine neue politische Phase. Der SKM Köln gratuliert herzlich und verbindet diesen Glückwunsch mit einem klaren sozialpolitischen Anliegen: Die Herausforderungen in unserer Stadt sind groß und sie verlangen eine Politik, die soziale Fragen entschlossen angeht.

Köln steht vor sozialen Bewährungsproben

Wohnungslosigkeit, Armut, fehlende Teilhabe und überlastete soziale Infrastrukturen sind keine Randthemen. Sie betreffen das Leben vieler Menschen in Köln und sie entscheiden darüber, ob unsere Stadt als solidarische Gemeinschaft funktioniert.

Torsten Burmester hat in seinem Wahlprogramm und in öffentlichen Äußerungen deutlich gemacht, dass er diese Themen ernst nimmt. Die angekündigte Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft, der Ausbau von Sozialwohnungen, die Einführung einer sozialen Wohnraumagentur und die Orientierung am Housing-First-Prinzip sind Schritte in die richtige Richtung. Ebenso wichtig ist sein Bekenntnis zu einer „Kultur des Hinschauens“, die soziale Not nicht ignoriert, sondern aktiv angeht. Aus Sicht des SKM sollen auf Ankündigungen nun Taten folgen. Hierfür steht der SKM als verlässlicher Partner bereit.

Der SKM Köln sieht viele gemeinsame Anliegen

Als sozialer Träger mit über 100 Jahren Erfahrung in der Stadtgesellschaft begrüßt der SKM Köln diese Vorhaben ausdrücklich. Sie decken sich mit dem, was wir täglich erleben und wofür wir uns einsetzen: Menschen in schwierigen Lebenslagen brauchen verlässliche Strukturen, bezahlbaren Wohnraum, Zugang zu Hilfe und echte Teilhabe.

Haltung zeigen – auch nach der Wahl

Bereits im Vorfeld der Kommunalwahl hat der SKM Köln deutlich gemacht, wofür er steht: Für Teilhabe, Vielfalt und eine Politik, die Menschen sieht. Unsere Social Media Aktion „Haltung zeigen“ war ein Aufruf an alle Kölner:innen, sich für ein solidarisches Miteinander stark zu machen und gegen jede Form von Ausgrenzung.

Die Wahl ist nun entschieden. Jetzt kommt es darauf an, dass die angekündigten Maßnahmen umgesetzt werden mit Mut, mit sozialer Kompetenz und mit dem Blick auf die Menschen, die Unterstützung brauchen.

Bundesverdienstkreuz für Dr. Heinz Helling

Ehrung für jahrzehntelanges Engagement beim SKM Köln

Köln, 24. September 2025

Der langjährige Vorsitzende und spätere Aufsichtsratsvorsitzende des SKM Köln, Dr. Heinz Helling, ist am 23. September 2025 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement über fast vier Jahrzehnte beim Sozialdienst Katholischer Männer (SKM Köln). 

Dr. Helling ist seit 1983 Mitglied des SKM Köln und übernahm bereits ein Jahr später Verantwortung im Vorstand. Von 1984 bis 2021 prägte er den Verein in verschiedenen Funktionen: Zunächst als Schriftführer, später als stellvertretender Vorsitzender und schließlich über 22 Jahre als Vorstandsvorsitzender. Nach der Umstrukturierung des Vereins wurde er 2012 zum Vorsitzenden des neu geschaffenen ehrenamtlichen Aufsichtsrats gewählt, den er bis 2021 leitete. 

Der neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende des SKM Köln, Andreas Schüller, würdigt seinen Amtsvorgänger: Dr. Helling hat den Verein über Jahrzehnte maßgeblich gestaltet. Sein Wirken war stets geprägt von einem besonderen Blick auf die Bedürfnisse benachteiligter Menschen und auf die Arbeit der haupt- und ehrenamtlich Tätigen im SKM.” Neben seinem Engagement für den SKM Köln war Dr. Helling auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen aktiv wie beispielsweise als Vorsitzender der Einigungsstelle des Landschaftsverbands Rheinland oder als Mitglied des Jägerprüfungsausschusses des Rheinisch-Bergischen Kreises. 

In seiner Dankesrede widmete Dr. Helling die Ehrung den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Sie sei Ausdruck der Wertschätzung für die vielen Engagierten im SKM Köln, die sich tagtäglich für ein soziales Köln einsetzen. 

Der SKM Köln bedankt sich herzlich bei Dr. Heinz Helling für sein langjähriges, vorbildliches Engagement und gratuliert ihm zu dieser verdienten Auszeichnung. 

Den Text der PM inkl. Bildmaterial finden Sie hier zum Download als PDF.

Für weitere Informationen und Interviewanfragen stehen wir Ihnen unter dem angegebenem Kontakt gerne zur Verfügung. 

Lara Glockner  
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Große Telegraphenstraße 31, 50676 Köln
 
Mobil: +49173 2655989  

Kontaktstellen am Kölner Hauptbahnhof

35 und 40 Jahre unersetzbare Hilfe

Kontaktstellen am Kölner Hauptbahnhof feiern Jubiläum

Köln, 15. September 2025 – Fehlender Schutz, mehr soziale Isolation, steigende Kriminalität, überlastete Notaufnahmen und eine erhöhte Sterblichkeit. Was wie ein Horrorszenario klingt, wäre ohne die Kontaktstellen am Kölner Hauptbahnhof für wohnungslose und suchtkranke Menschen am Kölner Hauptbahnhof tägliche Realität. Dieses Jahr feiern die Einrichtungen ihr 35-jähriges und 40-jähriges Bestehen. Ihre Beständigkeit zeigt eindrücklich, dass in Köln seit Jahrzehnten ein dringender Bedarf an existenziellen Hilfen besteht.

Kostenlose medizinische Hilfe ohne Vorurteile

Laut einer Befragung der Stadt Köln aus dem Jahr 2024 leben derzeit rund 400 Menschen auf den Straßen der Stadt. Die befragten obdachlosen Personen berichteten zu 70 Prozent von psychischen und/oder physischen Erkrankungen – ausgelöst durch Drogenkonsum, chronische Lungenbelastung oder allgemeine Unterversorgung. Für viele von ihnen ist der Weg in eine Arztpraxis keine Option, oft auch, weil keine Krankenversicherung vorhanden ist.

„Immer orientiert daran, was der Mensch ganz konkret benötigt, entwickeln wir unsere Hilfen kontinuierlich weiter. Wichtig ist dabei der geschützte Rahmen. Für ein paar Stunden entkommen die Menschen der Einsamkeit auf der Straße“ – Jane van Well, Sachgebietsleiterin Niedrigschwellige Hilfen des SKM Köln

 

Genau da setzten die Kontaktstellen am Kölner Hauptbahnhof an: Hilfesuchende haben werktäglich die Möglichkeit, die Dienste eines Arztes oder einer Ärztin in Anspruch zu nehmen – kostenlos, auch ohne Versicherungskärtchen, und vor allem ohne Vorurteile. „Immer orientiert daran, was der Mensch ganz konkret benötigt, entwickeln wir unsere Hilfen kontinuierlich weiter. Wichtig ist dabei der geschützte Rahmen. Für ein paar Stunden entkommen die Menschen der Einsamkeit auf der Straße“, erklärt Jane van Well, Sachgebietsleiterin Niedrigschwellige Hilfen des SKM Köln.

Hilfe auch in Krisensituationen

Auch während der Corona-Pandemie, als viele Einrichtungen schließen mussten und Hilfsangebote wegbrachen, blieben die Kontaktstellen am Hauptbahnhof geöffnet. „Gerade wohnungslose Menschen litten unter den Einschränkungen, das Haus nicht mehr verlassen zu dürfen. Denn wenn man kein Haus hat, wohin dann? Wir standen auf dem Bahnhofsvorplatz und haben Carepakete verteilt und sind Anlaufstelle geblieben – auch für viele, die sonst nie Hilfe suchten“, erzählt Ralf Promper, Einrichtungsleiter am Hauptbahnhof.

Entlastung des öffentlichen Raums

Zusätzlich zu der medizinischen Versorgung kommt das Angebot des Drogenkonsumraums, den es bereits seit über 20 Jahren gibt. Dieser entlastet nicht nur den öffentlichen Raum, sondern schützt auch Menschenleben. „Hier können mitgebrachte Substanzen unter hygienischen Bedingungen konsumiert werden, stets unter der Aufsicht einer medizinischen Fachkraft, die im Notfall eingreifen kann“, erklärt Jane van Well. „Dieses Konzept war uns von Anfang an wichtig, es geht hier nicht nur um den reinen Konsum. Wir möchten unseren Besuchenden Zeit geben, sich wohlzufühlen und Vertrauen zu fassen.“ Vor und nach dem Konsum können neben einem warmen Essen, einer Dusche und dem sicheren Aufenthalt auch Beratungsangebote sowie der Spritzentausch in Anspruch genommen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, eine Postadresse einzurichten und an weiterführende Hilfen vermittelt zu werden.

Für ein konfliktarmes Bahnhofsviertel

Die Kontaktstellen am Hauptbahnhof verhindern mit ihrer Arbeit, dass Menschen aus Risikogruppen im öffentlichen Raum verweilen oder Drogen auf der Straße konsumieren müssen. „Wir tragen aktiv zur Befriedigung des Umfelds bei und entlasten Institutionen rund um den Hauptbahnhof“, so Ralf Promper. Die jahrzehntelange Arbeit zeigt: Hier wird kontinuierlich an Lösungen gearbeitet – im Sinne der Betroffenen und der Öffentlichkeit.

Zukunft ungewiss trotz jahrzehntelanger Erfolge

Doch trotz 40-jähriger Erfolgsgeschichte ist der Fortbestand nicht gesichert. Auch die Kontaktstellen am Hauptbahnhof sind von den Kürzungen im Doppelhaushalt der Stadt Köln betroffen. Was hier im Schatten des Doms dennoch täglich geleistet wird, rettet Leben. Ganz konkret und ganz unmittelbar. Und das ganze seit nunmehr 35 bzw. 40 Jahren.

Helfen Sie mit – Ihre Spende zählt!

Die Kontaktstellen am Kölner Hauptbahnhof sind ein Ort der Menschlichkeit, des Schutzes und der medizinischen Versorgung für diejenigen, die sonst oft übersehen werden. Damit diese wichtige Arbeit auch in Zukunft fortgesetzt werden kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Unterstützen Sie die Kontaktstellen mit Ihrer Spende – für ein Köln, das niemanden zurücklässt.

Herzliche Einladung

Wir laden Sie sehr herzlich ein, gemeinsam mit uns und unseren Klient:innen das Doppeljubiläum der Kontaktstellen am Kölner Hauptbahnhof zu feiern. Seit 35 und 40 Jahren leisten die Einrichtungen unverzichtbare Hilfe für wohnungslose und suchtkranke Menschen in unserer Stadt.

Dieses Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung dieser Arbeit für Köln hervorzuheben.

Presseinformationen

Die Jubiläumsveranstaltung der Kontaktstellen findet am 31. Oktober 2025 ab 11 Uhr statt. Journalist:innen sind herzlich eingeladen, ab Veranstaltungsbeginn vor Ort zu sein. Es besteht die Möglichkeit zum Austausch mit der Einrichtungsleitung sowie – sofern gewünscht – mit Klient:innen. Ein gesonderter Pressetermin oder Akkreditierungsverfahren ist bewusst nicht vorgesehen.
Wir bitten jedoch um vorherige Anmeldung über den Pressekontakt des SKM.

Für weitere Informationen und Interviewanfragen stehen wir Ihnen unter dem angegebenem Kontakt gerne zur Verfügung:

Lara Glockner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Große Telegraphenstraße 31, 50676 Köln

Mobil: +49173 2655989