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Lara Glockner
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Lara Glockner2026-09-21 15:21:382026-09-21 15:24:4540 Jahre DE FLO: Das muss gefeiert werden!
















Kunst, Kooperation, konkrete Hilfe
Kunstauktion von Super*me und Pax-Bank zugunsten des SKM Köln
Am 30. Oktober 2025 treffen Kunst und soziales Engagement aufeinander: Im Rahmen einer Kunstauktion unter dem Leitmotiv „We can be Heroes“ wird ein eigens geschaffenes Werk des international renommierten Künstlers Super*me (bürgerlich Thomas Wirth) in den Räumlichkeiten der der Pax-Bank für Kirche und Caritas eG versteigert. Das Kooperationsprojekt von SKM Köln, der Pax-Bank für Kirche und Caritas eG sowie dem Künstler Super*me hat das Ziel, Menschen in akuten Krisensituationen am Kölner Hauptbahnhof mit dem Erlös der Auktion zu unterstützen.
Ein sicherer Hafen am Kölner Hauptbahnhof
Die Kontakt- und Beratungsstelle des SKM Köln am Hauptbahnhof ist für viele Menschen in Not mehr als nur eine Anlaufstelle. Hier finden Wohnungslose, Menschen mit Suchtproblemen, psychischen Erkrankungen oder in akuten Lebenskrisen einen Ort, an dem sie nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch Würde, Respekt und individuelle Unterstützung erfahren. Das Team begleitet bei Behördengängen, hilft bei der Wohnungssuche, vermittelt medizinische und psychosoziale Hilfen und bietet einen geschützten Raum für Gespräche. Ziel ist es, gemeinsam mit den Betroffenen Perspektiven zu entwickeln und konkrete Schritte aus der Krise zu ermöglichen.
Die Auktion: Kunst als Impuls für Veränderung
Am Donnerstag, 30. Oktober, wird in den Räumen der Pax-Bank für Kirche und Caritas eG (Christophstraße 35, 50670 Köln) ein exklusives Werk von Super*me versteigert. Die Vorbesichtigung ist ab dem 8. Oktober jeweils mittwochs von 12:30 bis 14:00 Uhr möglich. Die Anmeldung zur Auktion erfolgt bis zum 17. Oktober unter www.pax-bkc.de/vernissage.
Das Kunstwerk von Super*me, wird zugunsten der Kontakt- und Beratungsstelle des SKM Köln versteigert.
Mehr zum Künstler
Nach über 30 Jahren als Creative Director & CEO in der Mode- und Werbebranche fand Thomas Wirth durch die Kunst zurück zu innerer Stabilität. Seine großformatigen, neoexpressionistischen Werke sind international gefragt und erzielen Preise zwischen 25.000 und 95.000 Euro. Super*me ist dabei mehr als ein Künstlername – er ist ein ironischer Spiegel der Ich-Gesellschaft, ein Kommentar zur Selbstdarstellung und ein Aufruf zum Handeln. Zuletzt sorgte Wirth mit dem monumentalen „Global Gate“ aus 37 See-Containern auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein für Aufsehen.
Unterstützen Sie die Kontakt- und Beratungsstelle am Kölner Hauptbahnhof –
Spenden Sie Zuversicht und Perspektive
Helfen Sie mit, dass Menschen mit schwierigen Lebensgeschichten am Kölner Hauptbahnhof echte Chancen auf Teilhabe, Würde und einen Weg aus der Krise erhalten.
Ihre Spende macht den Unterschied – für ein Köln, das niemanden zurücklässt.
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und helfen Sie mit, Leben zu verändern!
Ausbau der Suchthilfe in Köln-Porz
Hauptausschuss beschließt Finanzierung für neue Kontakt- und Beratungsstelle
Wie die Stadt Köln in ihrer offiziellen Mitteilung bekanntgab, hat der Hauptausschuss am 29. September 2025 die Finanzierung für eine neue Kontakt- und Beratungsstelle für suchtkranke Menschen in Köln-Porz beschlossen. Damit wird ein zentraler Baustein des städtischen Suchthilfe-Konzepts umgesetzt, das bereits 2017 vom Rat verabschiedet wurde.
Der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) Köln übernimmt die Umsetzung und erweitert sein bestehendes Angebot im Haus der Sozialen Dienste in der Goethestraße 7. Die neue Einrichtung richtet sich an Menschen mit stoffgebundener Abhängigkeit – insbesondere von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen – und bietet niedrigschwellige Hilfe direkt im Stadtteil.
Ein Ort für Schutz, Versorgung und Beziehung
Die Kontaktstelle soll nicht nur ein sicherer Ort für Verpflegung, Hygiene und medizinische Erstversorgung sein, sondern auch ein Raum für Begegnung und Vertrauen. Neben Safer Use-Angeboten und Ruheplätzen wird eine kontinuierliche Beratung ermöglicht, die bei Bedarf in weiterführende therapeutische Maßnahmen überleitet.
Georg Peters, Leiter des Hauses der Sozialen Dienste in Porz, beschreibt die Bedeutung der neuen Einrichtung so:
Jahrelange Vorarbeit und politischer Rückenwind
Die Entscheidung des Hauptausschusses ist das Ergebnis intensiver Vorarbeit: Bereits seit 2019 hatte der SKM Köln in Abstimmung mit der Stadtverwaltung in Vorleistung gearbeitet. Nach zwischenzeitlicher Verzögerung im Vorjahr bekräftigten Rat und Bezirksvertretung fraktionsübergreifend ihren politischen Willen zur Umsetzung.
Die Finanzierung in Höhe von rund 296.000 Euro jährlich ermöglicht den Betrieb der Kontaktstelle bis Ende 2026. Sie umfasst Personalstellen für Sozialarbeit, FSJ und Praktika sowie Sachkosten für Verpflegung, Hygieneartikel und Raumausstattung.
Drogensucht ist kein Innenstadtproblem
Die Entscheidung der Stadt Köln folgt einer klaren Erkenntnis: Drogensucht ist kein Phänomen, das sich auf zentrale Orte wie den Neumarkt beschränkt. Auch in Stadtteilen wie Porz besteht erheblicher Hilfebedarf. Hinweise aus dem Quartiersmanagement und der Bevölkerung belegen eine Zunahme von Konsumorten und Hinterlassenschaften wie benutzten Spritzen im öffentlichen Raum.
Mit der neuen Kontaktstelle wird ein wichtiger Schritt getan, um suchtkranke Menschen frühzeitig zu erreichen – bevor sich ihre Lebenssituation weiter verschlechtert. Die niedrigschwellige Struktur ermöglicht Zugang ohne bürokratische Hürden und schafft Vertrauen durch Präsenz und Kontinuität.
Für mehr soziale Teilhabe und Prävention
Der SKM Köln betreibt bereits seit 2004 zwei Suchtberatungsstellen in Porz: die Einrichtung „Vor Ort“ mit Fokus auf junge Menschen sowie die Fachambulanz Sucht für Erwachsene und Angehörige. Mit der neuen Kontaktstelle wird das Angebot nun sinnvoll ergänzt und ausgebaut.
Die Maßnahme ist eingebettet in das städtische Drogenhilfekonzept und trägt zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben bei. Sie stärkt die soziale Infrastruktur im Stadtteil und setzt ein klares Zeichen für Prävention, Teilhabe und menschenwürdige Hilfe.
Zehn Jahre Kölner Feger
Ein Leuchtturmprojekt für soziale Teilhabe feiert Jubiläum
Seit 2015 bietet das Projekt „Kölner Feger“ Menschen mit besonderen sozialen Herausforderungen eine Perspektive durch Arbeit und Teilhabe.
Am 2. Oktober 2025 feierte das Beschäftigungsprojekt „Kölner Feger“ sein zehnjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung in Köln. Das Projekt des SKM Köln richtet sich an Menschen mit suchtbedingten Lebensgeschichten und anderen sozialen Schwierigkeiten, die vom regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind. Ziel ist es, durch niedrigschwellige Beschäftigung gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und neue Lebensperspektiven zu eröffnen.
Selbstwirksamkeit mitten in Köln
„Zehn Jahre – das sind nicht nur viele Monate, in denen Plätze gereinigt und öffentliche Räume gepflegt wurden. Das sind vor allem zehn Jahre Selbstwirksamkeit, Selbstentwicklung und Selbstverwirklichung – mitten in unserer Stadt“, betont Mitgründerin Jane van Well.
Die Teilnehmenden sind täglich im Stadtbild präsent – erkennbar an ihren Westen und ausgestattet mit Arbeitsmaterialien, die unter anderem von der AWB bereitgestellt werden. Sie reinigen öffentliche Plätze und übernehmen Verantwortung für ihr Umfeld. Ihre Arbeit steht nicht nur für Sauberkeit, sondern für einen sozialen Neuanfang.
Ein Projekt, das mit Vorurteilen aufräumt
„Indem die Feger aufräumen, räumen sie auch mit Vorurteilen auf. Und sie zeigen, wie soziale Teilhabe konkret aussehen kann“, erklärt Jens Röskens, Vorstand des SKM Köln. „Dieses Leuchtturmprojekt steht für Hoffnung, für neue Wege und für ein Köln, das niemanden zurücklässt.“
Finanzierung und Herausforderungen
Das Projekt wird als Arbeitsgelegenheit (AGH) mit derzeit 16 Plätzen über das Jobcenter Köln und den Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert. Zwischen April und August 2025 musste die Auslastung um 30 % reduziert werden, nachdem kommunale Mittel weggefallen waren. Die langfristige Sicherung der Finanzierung bleibt eine zentrale Aufgabe für die Zukunft.
Starke Partner für soziale Innovation
Neben den öffentlichen Fördergebern tragen zahlreiche Partner zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Projekts bei:
Ein starkes Zeichen für soziale Verantwortung
Das Projekt „Kölner Feger“ zeigt eindrucksvoll, wie niedrigschwellige Beschäftigung Menschen neue Wege eröffnen kann. Es steht für gelebte Solidarität, soziale Verantwortung und ein Köln, das niemanden zurücklässt.
Unterstützen Sie die Kölner Feger –
Spenden Sie Hoffnung und Perspektive
Jeder Besenstrich der Kölner Feger steht für einen Neuanfang.
Helfen Sie mit, dass Menschen mit schwierigen Lebensgeschichten eine echte Chance auf Teilhabe und Würde erhalten.
Ihre Spende macht den Unterschied – für ein Köln, das niemanden zurücklässt.
Pressemitteilung zum Download
Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier zum Download als PDF.