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Das HIT-Kochduell für Kölner Kinder und Jugendliche

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Das HIT-Kochduell für Kölner Kinder und Jugendliche

Mobilität, Partizipation, Begegnung und Miteinander: Mit Töpfen und Pfannen werden soziale Kompetenzen erweitert

2008 entstand auf Anregung des Jugendamtes das „HIT-Kochduell für Kölner Kinder und Jugendliche“, ein eigenständiges Projekt, ausgerichtet vom SKM Köln, finanziert durch die HIT-Stiftung. Beim Kochduell bekochen sich zehn Kölner Jugendeinrichtungen ein Jahr lang gegenseitig. Ziel ist, mithilfe des Kochduells eine Esskultur in die Jugendeinrichtungen zu bringen, die Mobilität und soziale Kompetenz der Jugendlichen zu erhöhen. Jugendliche soll(t)en sich stadtweit begegnen, sich gegenseitig einladen und miteinander essen. Dies sollte jugendgerecht und mit einem hohen Maß an Verbindlichkeit geschehen. Mit dem Projekt soll der Gedanke einer gesunden Ernährung gefördert, der Spaß am gemeinschaftlichen Kochen erfahrbar gemacht und soziale Kompetenzen gestärkt werden. Die Menüplanung sowie deren Umsetzung, die Übernahme des Services und damit der Gastgeberrolle, das soziale Miteinander am Esstisch, ebenso wie sozial mobil zu sein und das Gastsein zu lernen – das alles sind grundlegende Erfahrungen, die die Kinder und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten machen sollen und können.

Gastgeber und Gast sein: Esskultur in Jugendeinrichtungen stärken

Die Altersspanne der Teilnehmer (rund 70-80/Jahr) liegt zwischen 10 und 18 Jahren. Vom Einkauf bis zur Zubereitung eines Drei-Gänge-Menüs mit ansprechender Tischgestaltung ist hier alles gefragt. Dabei wirkt der Duell-Gedanke motivierend auf die Jugendlichen. Sie wollen und können sich messen und gewinnen. Bewertet wird die Dekoration, die Gastfreundlichkeit und natürlich als primärer Punkt: das Essen selbst. Für jeden Abend stehen den teilnehmenden Einrichtungen 80 Euro zur Verfügung. Die Kochabende bleiben nicht unbeobachtet: Zu jedem Duell-Abend wird ein Promi eingeladen, meist bedeutende Personen aus Stadtgesellschaft und/oder Stadtteilen (Gäste waren z.B. OB Roters, FC-Spieler, aber auch Bezirksbürgermeister oder der Ortspolizist). Jeder Abend wird von einer Jury, die auch für die Organisation des Kochduells verantwortlich ist, bewertet. Im Juli eines jeden Jahres, vor den Sommerferien, wird dann das Sieger-Team in der Abschlussveranstaltung gekürt. Aber auch nach den Ferien bleibt etwas Grundlegendes: Die Esskultur in den teilnehmenden Jugendeinrichtungen hat sich im und durch das Projekt verändert und nimmt eine stärkere Rolle ein. Denn die aktive und kulinarische Auseinandersetzung mit dem Thema Essen bringt nicht nur jede Menge Abwechslung, sondern ist auch ein echtes Highlight und für viele Jugendliche auch einfach „richtig cool“.

Fester Bestandteil der mobilen Jugendarbeit

Dabei begeistert jedes Jahr auf’s Neue, welche Ideen die Jugendlichen entwickeln, wie sie einen thematischen Rahmen schaffen, in dem sie ihre Gäste bewirten, wie ernsthaft, zielgerichtet, diszipliniert und mit großer Freude am gemeinsamen Tun sie die notwendigen Aufgaben erfüllen. Die Atmosphäre bei den gemeinsamen Essen ist immer sehr einladend und entspannt. Das Kochduell ist ein fester Bestandteil der mobilen Jugendarbeit in Köln geworden mit dem Ziel der Mobilität, der Partizipation, der Begegnung und des gemeinsamen Tuns von Jugendlichen. Parallel dazu sind nach diesem Vorbild auch Projekte in München, Frankfurt und dem Rhein-Sieg-Kreis entstanden.

Das Projekt wird von der Kurt-und-Maria-Dohle-Stiftung (vormals HIT-Stiftung) finanziert, die von Anfang an auch konzeptionell im Boot war.

Das HIT Koch-Duell für Kölner Kinder und Jugendliche ging 2017 bereits in die 10. Runde. Dieses Jubiläum wurde mit vielen Beteiligten und einer Schifffahrt auf dem Rhein gebührend gefeiert.

Weitere Informationen: Kinder- und Jugendeinrichtung „Take Five Bilderstöckchen“

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