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Mitmachen & Helfen

Herzlich Willkommen in der Dienstgemeinschaft des SKM Köln!

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten und informieren Sie gerne über die unterschiedlichen Möglichkeiten gemäß unserem Selbstverständnis und unserem Leitbild 

Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement ist seit der Gründung im Jahr 1902 ein traditionelles Wesensmerkmal der Arbeit des SKM Köln. Derzeit sind knapp 300 Menschen für den SKM in nahezu allen Tätigkeitsbereichen ehrenamtlich tätig. Dazu kommen noch etwa 160 Menschen, die in lokalen Willkommensinitiativen in unseren Einrichtungen für geflüchtete Menschen aktiv sind.

Sie möchten uns unterstützen?

Die Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement sind vielfältig. Die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche ist für die Aufnahme eines ehrenamtlichen Engagements nicht notwendig.

Sie können in einer unserer zahlreichen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche tätig werden, Bildungspatenschaften für Familien übernehmen oder Geflüchtete Menschen unterstützen. Sie können Ihre Verkaufstalente in der Kleiderkammer oder im Gebrauchtmöbellager einsetzen oder Ihre handwerklichen Fähigkeiten bei der Fahrradreparatur oder kleineren Hausmeistertätigkeiten einbringen.

Sie müssen keine bestimmten Fähigkeiten mitbringen, um ehrenamtlich tätig werden zu können. Jeder, der sich sozial engagieren möchte, ist uns herzlich willkommen. Sie können selbst festlegen, wie viel Zeit Sie für Ihr Ehrenamt investieren wollen. Regelmäßiges Engagement ist genauso möglich wie ein projektbezogener Einsatz, ganz so, wie es in Ihre eigene Lebensgestaltung passt. Auch eigene Ideen sind herzlich willkommen. Manchmal dauert es etwas länger, bis ein passender Einsatzort gefunden wird, manchmal geht es aber auch schon in wenigen Tagen. Je nach Interesse und zeitlichen Möglichkeiten versuchen wir gemeinsam, ein passendes Einsatzfeld zu finden. Auch ein Wechsel des Bereiches ist grundsätzlich möglich.

Sie haben Interesse, sich sozial für beeinträchtigte oder benachteiligte Menschen zu engagieren und nachhaltige Einblicke in die Arbeit für Randgruppen zu bekommen?

Begleitung/Fortbildungen/Schulungen

In manchen Bereichen gibt es im Vorfeld des Engagements Schulungen (z.B. Rechtliche Betreuungen, Straffälligenhilfe), damit Sie optimal auf Ihre neue Tätigkeit vorbereitet werden. In vielen Diensten und Einrichtungen gehören Erfahrungsaustausche zum Einsatz, in anderen Bereichen können Sie immer dann Kontakt zu einer Fachkraft aufnehmen, wenn Sie Bedarf dazu haben.

Je nach Einsatzort stehen Ihnen verschiedene Ansprechpersonen zur Verfügung.

Bei allen über den Einsatzort hinausgehenden Fragen können Sie Kontakt zu Heike Sperber, Leitung der Fachstelle Ehrenamt und Freiwilligendienste, aufnehmen.

Als Ehrenamtliche/r sind Sie im Rahmen ihres Engagements durch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung versichert. Anfallende Ausgaben werden nach Absprache erstattet. Auf Wunsch wird eine Bescheinigung über das ehrenamtliche Engagement ausgestellt.

Im Einsatz mit Kindern und Jugendlichen bzw. erwachsenen Schutzbefohlenen ist die Vorlage eines aktuellen erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses notwendig, das für Ehrenamtliche kostenfrei ist, wenn ein vom Träger ausgestelltes Antragsformular vorgelegt wird. Näheres hierzu erfahren Sie bei den Ansprechpersonen vor Ort oder bei der Fachstelle Ehrenamt und Freiwilligendienste.

Im Einsatz mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen ist eine Präventionsschulung notwendig, die zweimal jährlich angeboten wird.

Gemeinsam mit INVIA und dem SkF Köln werden jedes Jahr kostenlose Schulungsangebote gemacht bzw. Veranstaltungen durchgeführt.

Regelmäßige Angebote sind beispielsweise

  • „Wie kann ich mich und andere sinnvoll bei Bedrohung schützen“, Referent André Tabert, KK Kriminalprävention/Opferschutz, Polizei NRW
  • „Besuch vor Ort“, Informationsveranstaltungen in Einrichtungen von In Via, Skf oder SKM

Weitere Angebote finden Sie unter

Freiwilligendienste

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Sie möchten sich in einer sozialen Einrichtung engagieren und neue Aufgaben und Herausforderungen kennenlernen? Dann sind Sie bei uns richtig!

Worum geht’s?

Das freiwillige soziale Jahr, abgekürzt: FSJ, ist ein Freiwilligendienst in sozialen Bereichen. Er wird in Deutschland für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten, die die Vollzeitschulpflicht bereits erfüllt haben und noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben, also ihren 27. Geburtstag noch nicht gefeiert haben. Die Rahmenbedingungen für das freiwillige soziale Jahr, das FSJ, sind im Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres niedergelegt. Das FSJ ist auf Länderebene geregelt.

Seit Mitte 2011 gibt es auf Bundesebene den Bundesfreiwilligendienst (BFD), der zusätzlich zum FSJ installiert wurde. Er soll möglichst vielen Menschen einen Dienst für die Allgemeinheit möglich machen. Der neue Dienst steht Männern und Frauen nach Ende der Schule offen und kann im sozialen und ökologischen Bereich, aber auch in weiteren Bereichen wie Sport, Integration, Kultur und Bildung sowie im Zivil- und Katastrophenschutz geleistet werden.

Wie gestaltet sich der Rahmen?

Die Regeldauer des Freiwilligendienstes beträgt 12 Monate. Man kann den Dienst aber auch auf 6 Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern, maximal möglich sind 24 Monate Dienstdauer. Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können auch in Teilzeit (mindestens 20 Stunden pro Woche) tätig werden. Alle Freiwilligen werden gesetzlich sozialversichert.

Im Freiwilligendienst werden Sie von einer Fachkraft pädagogisch begleitet und können Ihre Stärken und Grenzen austesten. Durch den Träger des Freiwilligendienstes, in der Regel der „Freiwillige soziale Dienste im Erzbistum Köln e.V.“ (FSD) werden Sie bei einem einjährigen Freiwilligendienst an 25 Seminartagen qualifiziert, können sich austauschen mit anderen Freiwilligen und Neues über sich, Ihr Arbeitsfeld und die Gesellschaft erfahren.

Es erwarten Sie vielfältige und interessante Tätigkeiten, in denen Sie sich ohne große Vorerfahrung erproben können.

Die Einsatzmöglichkeiten für ein freiwilliges Engagement im SKM Köln sind vielfältig:

  • Familienzentren
  • Jugendeinrichtungen
  • Flüchtlingshilfe
  • Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe
  • Einrichtungen der Beschäftigungshilfe
  • Suchthilfeeinrichtungen

Für diejenigen, die sich für den SKM Köln engagieren wollen und über einen zeitlich begrenzten Rahmen verfügen, bietet sich auch eine ehrenamtliche Tätigkeit jenseits der verpflichtenden Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste an. Wir freuen uns über jeden, der die Arbeit des SKM Köln mit seinem persönlichen Einsatz unterstützen und ein Stück Mitverantwortung übernehmen will.

Sie möchten sich in einer sozialen Einrichtung engagieren und neue Aufgaben und Herausforderungen kennenlernen?

Corporate Social Responsibilty - Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Corporate Social Responsibilty (CSR) ist die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft in sozialer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht. Der Begriff wird häufig mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit gleichgesetzt. Ziele sind u.a. faire Geschäftspraktiken, mitarbeiterorientierte Personalpolitik, sparsamer Einsatz von natürlichen Ressourcen, Schutz von Klima und Umwelt, ernst gemeintes Engagement vor Ort, z.B. umgesetzt in sozialen Aktivitäten. Unternehmen sind zunehmend in der Pflicht, ganz konkret zu zeigen, wo sie sich in der Mitgestaltung einer lebenswerten Gesellschaft aktiv beteiligen. Damit solche Aktivitäten greifen, ist immer auch ein klarer Bezug zur eigenen Geschäftstätigkeit nötig. Die Gesellschaft will nachvollziehbar verstehen, warum sich ein Unternehmen in einem bestimmten Handlungsfeld engagiert. Es geht hier immer auch um Positionierung, Schärfung des eigenen Profils – und nicht zuletzt Glaubwürdigkeit als wichtiges Pfund in der Werbung um Mitarbeitende. Wer für sich entscheidet, soziale Verantwortung zu übernehmen, nachhaltig zu wirtschaften, Werte zu leben und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Engagement zu ermöglichen, leistet einen Beitrag für eine Kultur der Mitverantwortung und gelebten Demokratie.

Während gemeinnützige Aktivitäten früher oft eher von den Neigungen des Führungspersonals abhingen, sind sie heute verstärkt Gegenstand strategischer Planung und werden enger mit anderen Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt.

Der SKM Köln kann auf viele erfolgreiche Unternehmensengagements zurückblicken, teils in langjährigen Partnerschaften, und ist an einer Zusammenarbeit mit Akteuren aus anderen Handlungsfeldern der Gesellschaft – im Rahmen seiner Möglichkeiten – sehr interessiert. Diese Zusammenarbeit hat viele Facetten und reicht vom Ein-Tages-Einsatz im Rahmen eines „Corporate Volunteering“ (dem freiwilligen, gesellschaftlichen Engagement der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) z. B. in einer Kita bis zur sozialen oder kulturellen Patenschaft für eine Hilfeeinrichtung.

Sie haben Interesse, sich sozial für beeinträchtigte oder benachteiligte Menschen zu engagieren und nachhaltige Einblicke in die Arbeit für Randgruppen zu bekommen?

Wir entwickeln gemeinsam Einsatzmöglichkeiten, die für beide Seiten – und nicht zuletzt für die betreuten Menschen des SKM Köln – ein Gewinn sind.

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