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Beschäftigungshilfe-Projekt „Kölner Feger“

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Das Projekt

Drogenabhängige Menschen im Methadonprogramm verlieren nach oft jahrelangem Konsum von Opiaten mit Eintritt in die Substitution häufig jegliche „Tagesstruktur und Beschäftigung“. Sie wissen nicht viel mit ihrer Zeit anzufangen und fallen immer wieder durch größere, teils lärmende und trinkende Gruppen im öffentlichen Raum auf. Die Aufnahme einer regulären Arbeit kommt in der Regel nicht in Frage, weil notwendige Voraussetzungen wie Ausbildung, Arbeitssozialisation und Arbeitserfahrung kaum vorliegen. Zudem sind die meisten wegen mangelnder Arbeitserfahrung und mangelnden Arbeitstugenden und durch Schädigungen während des Lebens in der Drogenszene kaum in der Lage eine Tätigkeit länger und zuverlässig durchzuführen. Dementsprechend bedarf es an einer Form der Beschäftigung, die auf diese Gruppe zugeschnitten ist. Das Projekt „Kölner Feger“ bietet diesen Menschen Beschäftigung auf niedrigschwelligem Niveau und ermöglicht darüber wieder Struktur und Teilhabe an der Gesellschaft.

Kurz-Konzept

Arbeit und Beschäftigung stellen ein zentrales Element gesellschaftlicher Teilhabe dar. Sie dienen der Sicherung des Lebensunterhaltes, haben aber auch soziale und sinnstiftende Aufgaben. Darüber hinaus hat eine Beschäftigung gerade für Menschen, die kaum Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben, die wichtige Funktion einer Tagesstrukturierung, die Halt und Orientierung gibt.

Zur Zielgruppe des Beschäftigungsprojektes gehören in erster Linie Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Ihre Teilhabe im Sinne einer Einbezogenheit in das gesellschaftliche Leben ist beeinträchtigt. Dies gilt im Grundsatz für alle Bereiche der Teilhabe: soziale Beziehungen, Wohnen und Arbeit. Der Einstieg in die Beschäftigung besteht in einer niedrigschwelligen, also anforderungsarmen Heranführung an eine Tätigkeit in Form einer regelmäßigen Beschäftigung.

Die Beschäftigung der Teilnehmer/innen besteht aus der Reinigung und Entmüllung von besonders durch Drogenabhängige und Wohnungslose belasteten Orten. Die beiden Gruppen der „Kölner Feger“ in der Kölner Innenstadt und dem rechtsrheinischen Stadtteil Mülheim sind mit bis zu 8 Teilnehmern besetzt und durchstreifen täglich auf festen Routen die Innenstadt bzw. den Stadtbezirk Mülheim. Unter Einsatz von Abfallwagen, Besen, Eimern und Greifern sammeln sie groben Müll, aber auch Rückstände von Drogenkonsum, Glasscherben und sonstigen Unrat.

Die Gruppen werden durch Fachpersonal während ihrer Arbeit begleitet und es wird jeder Teilnehmer unter Einbeziehung eines Hilfeplanprozesses psychosozial betreut. Die Aufnahme für Teilnehmer in das Projekt „Kölner Feger“ gestaltet sich anforderungsarm und in der Regel kurzfristig. Die Teilnahme an der Beschäftigungshilfe bedarf einer Zuweisung durch die zuständige Integrationsfachkraft des Jobcenters. Die SKM-Mitarbeiter/innen informieren gerne über das Aufnahmeprozedere.

Das Angebot „Kölner Feger“ wendet sich in Abstimmung mit dem Jobcenter ausschließlich an Substituierte im ALG II Bezug mit der „Berechtigung zur Durchführung einer Arbeitsgelegenheit (AGH) mit Mehraufwandentschädigung gem. §16d SGB II“.

Kern-Angebot

Das Projekt bietet

  • einfache Beschäftigungsformen
  • Tagesstruktur
  • Mitarbeit in einem Team
  • Erproben von Arbeitstugenden wie Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen, Verantwortung
  • sozialarbeiterische Begleitung
  • Perspektivenentwicklung
  • Selbstwirksamkeitserleben
  • Respekt und Anerkennung

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