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  • Gemeinsame Freude über den Erfolg: BA-Regionaldirektor Withake (li) und Sozialminister Laumann (re) mit den Beteiligten des VIADUKT-Kooperationsverbundes

Sozialminister Laumann besuchte VIADUKT

Das Projekt bringt erfolgreich Vermieter und Wohnungslose zusammen

Die Suche nach einer geeigneten Wohnung ist in Köln, wie in anderen Metropolen, für viele Menschen ein leidvolles Thema. Längst ist das Problem in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Studenten, Familien, Alleinerziehende – viele suchen häufig ohne Erfolg. Für (ehemals) Wohnungslose ist es demzufolge quasi unmöglich, ein eigenes Zuhause zu finden. 2017 wurde deshalb VIADUKT als Modellprojekt – finanziert aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) – ins Leben gerufen. VIADUKT unterstützt Frauen und Männer, die wieder ein eigenes Zuhause anstreben, nimmt dazu Kontakte zu Vermieterinnen und Vermietern auf, unterstützt im Prozess der Wohnungsanmietung und begleitet alle Beteiligten nach dem Einzug.

Erfolgreiches Kooperationsprojekt

VIADUKT ist ein Kooperationsprojekt des SkF Köln, der Diakonie Köln und Region sowie des SKM Köln in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und dem Jobcenter Köln, seit Ende 2019 gefördert durch das MAGS im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“. Seit drei Jahren bringen zwei Immobilienkaufleute und eine Sozialarbeiterin des Projekt-Kooperationsverbundes Wohnungslose und Vermieter zusammen und das mit großem Erfolg.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

In VIADUKT I (2017-2019) wurden 215 Wohnungen an 395 Personen vermittelt. In VIADUKT II (ab 12/2019) kamen nochmal 52 Wohnungen an 118 Personen hinzu. Insgesamt wurde seit Projekt-Start 267 Wohnungen an 513 Personen seit Projektstart, davon sind 308 Personen Erwachsene und 205 Kinder.

Grund genug für Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann und Torsten Withake, Chef der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, sich am vergangenen Freitag vor Ort genauer über die Arbeit zu informieren. Nach dem Austausch mit Projektbeteiligten und Vertretern der Stadt Köln und des Jobcenters, zeigte sich der Minister durchaus beeindruckt von der Arbeit des Projekt-Teams: „Das Projekt zeigt: Wenn man die Menschen – mit vielfältigen Hilfen – an die Hand nimmt, dann gelingt es. Das Kölner Erfolgsrezept ist, dass es die Leute im Projekt geschafft haben, Vertrauen zu denen aufzubauen, die die Wohnungen haben. Denn die entscheiden am Ende, wer die Wohnung bekommt. Und dass es gelungen ist, so vielen Menschen eine Chance zu geben, die sonst aussichtslos in der Schlange stehen, davon bin ich schon sehr begeistert. Wohnungslosigkeit ist nach Hunger das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Deshalb kann ein Sozialminister gar nichts anderes tun, als alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit dieses Problem möglichst klein bleibt. Wir sehen hier, dass wir mit begrenzten Mitteln etwas Gutes hinbekommen.“

VIADUKT baut Brücken

SKM-Vorstand Markus Peters erklärte anläßlich des Besuchs: „VIADUKT baut Brücken in vielerlei Hinsicht und trägt dazu bei, Menschen zu unterstützen einen grundlegenden Teil menschliche Grundbedürfnis nach Schutz, Sicherheit, Privatsphäre zu sichern, den des Wohnens. Das tut es als Projekt ziemlich erfolgreich – mit einem innovativen Ansatz – hinsichtlich der Professionen und auch der Vorgehensweise. Wir freuen uns sehr für die Betroffenen über Ihre Zusage, dass das Projekt noch bis Ende 2022 gefördert wird und hoffen auch danach auf die Verstetigung.“ Die Verlängerung der Förderung des Projektes bis Ende 2022 kündigte der Minister bei seinem Besuch an.

Das Kölner Modell wird derzeit in 19 weiteren Kommunen in NRW umgesetzt.   Der Kampf gegen die Wohnungslosigkeit ist Sozialminister Laumann ein wichtiges Anliegen: Von 2017 bis 2020 hat er die Mittel für diesen Zweck von einer Million Euro auf mehr als sieben Millionen Euro versiebenfacht.

Einen Blick in die Medienberichterstattung finden Sie hier

Domradio vom 21.8.2020

Radio Köln

Kölner Stadt-Anzeiger

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