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Die Einrichtung
Die Betreuung, Förderung, Bildung und Teilhabe von Kindern und Familien, insbesondere von Menschen in schwierigen Lebenslagen, gehört zu den Kernaufgaben des SKM Köln. Im SKM-Familienzentrum Ostheim werden in 2,5 Gruppen Kinder im Alter von 0,5 Jahren bis zum Schuleintritt betreut. Ziel ist eine ganzheitliche Förderung des einzelnen Kindes unter Berücksichtigung individueller Ressourcen. Der SKM Köln möchte in seinen Familienzentren ein Lern- und Erfahrungsumfeld schaffen, in dem die Kinder eine individuelle und soziale Persönlichkeit entwickeln können. Die Arbeit ist eingebettet in eine enge Kooperation mit den Eltern, dem sozialen Umfeld, therapeutischen Praxen sowie angebunden an die Angebote des SKM Köln und anderer Netzwerke im Sozialraum. Der inklusive Ansatz bildet eine wichtige Grundlage: Die Einrichtung ist ein Ort der Bildung und Begegnung für alle Menschen im Viertel.
Kurz-Konzept
Das Angebot des SKM-Familienzentrums Ostheim richtet sich an Familien in schwierigen Lebenslagen aus dem Sozialraum, den angrenzenden Stadtteilen – und an Familien mit Kindern, die einen erhöhten Förderbedarf haben. Betreut werden Kinder unter drei Jahren (U3) und Kindergartenkinder sowie Kinder, die in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.
Wir sind da für:
• Kinder ab 0,5 Jahren bis zur Einschulung
• Eltern, die Unterstützung wünschen bei der Erziehung ihrer Kinder zur Bewältigung des Alltags in besonderen Lebensumständen und Notlagen sowie bei sozialer Ausgrenzung. Wir setzen auf: Begegnung, Offenheit, Vertrauen, Wertschätzung, Beteiligung, Freiwilligkeit, Miteinander, Verlässlichkeit, Ermutigung, Partnerschaft
Ziele der Arbeit:
Ausgrenzung und soziale Benachteiligung bedeuten für Kinder eine Vielzahl von Belastungsfaktoren wie bspw. gesundheitliche Problemen, Bildungsarmut, die Gefahr von psychischer Behinderung bzw. deren Eintreten oder Schwierigkeiten bei der sozialen (An-)Bindung. Die umfassende individuelle Förderung ist deshalb ein Schwerpunkt der Arbeit in den SKM-Familienzentren. In der Zusammenarbeit mit den Familien setzen wir auf Begegnung, Vertrauen, Wertschätzung, Beteiligung, Ermutigung und Partnerschaft.
Wege und Maßnahmen:
• Förderung und Erhalt der individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Lebensbereichen
• die Verbesserung der Bildungschancen
• die Förderung von Integration und Teilhabe der Familien an gesellschaftlichen Leben unter Wahrung der kulturellen Identität
Die konkreten Hilfen sollen die Lebenssituation der Familien verbessern, Unterstützung bei der Alltagsbewältigung und in Erziehungsfragen geben, soziale Stabilisierung bewirken sowie den Zugang und eine selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft mit gesundheitsfördernden, sozialen und kulturellen Angeboten ermöglichen.
Wir kooperieren außerdem mit externen Praxen der Logo- und Ergotherapie.
Kern-Angebot
Für die Kinder:
• U3- und Kita-Gruppen mit Betreuung von Kindern im Alter von einem halben bis sechs Jahr/en
• Aufnahme von behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern in Einzelintegration
• Entwicklungsbeobachtung
• heilpädagogische Förderung
• motopädische Förderung
• Freizeitangebote und gemeinsame Projekte
• Förderung der Resilienz
• Gestaltung von ganzheitlichen Bildungsprozessen unter der Berücksichtigung des individuellen
Entwicklungsstandes de Kindes (Bildungsgrundsätze)
Für die Eltern:
• Beratung und Unterstützung bei Erziehungs- und allgemeinen Lebensfragen
• Vermittlung in und Begleitung zu anderen Fachdiensten und Behörden
• Hausbesuche
• Kontakt und Begegnung u.a. durch gemeinsame Feste und Feiern
Team
Neben Kinderpflegerinnen, Erzieher/innen und einer Sozialpädagogin beschäftigen wir Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen:
- Heilpädagogin
- Motopädin
- Fachkraft für unter 3-jährige Kinder
Spezielle Angebote
Außerdem bieten wir einrichtungsbezogen sowie bedarfs- und ressourcenorientiert eine Vielzahl von speziellen Programmen an, z.B.
• zur Förderung des sprachlichen Ausdrucks bzw. der Vorbereitung des Erwerbs der Schriftsprache
• zur Förderung der Kompetenzen in verschiedenen Bereichen wie logisches Denken, Stärkung des Selbstvertrauens,
• zur Konfliktlösung zur Reflexion bzw. Bearbeitung von Erleben und Verhalten
• zur Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern
Die Einrichtung wird zum Ende des Kindergartenjahres 2025/2026 am 31.07.26 dauerhaft geschlossen.
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Downloads & Links
Downloads
Links
Verbundpartner des Katholischen Familienzentrums Höhenberg/Vingst.
https://www.kalker-netzwerk.de/
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