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Die 23. Nacht der Lichter zum Welt-AIDS-Tag

Ein Abend in Gedenken und Hoffnung

Zum 23. Mal fand im Umfeld des Welt-AIDS-Tages am Freitag, 6. Dezember 2019 von 18.00 bis 22.00 Uhr in der Trinitatiskirche die Nacht der Lichter statt.

In der Nacht der Lichter gedenken wir der Menschen, die an den Folgen von HIV und AIDS gestorben sind. Gleichzeitig setzt sie ein Zeichen der Solidarität mit allen, die an dieser immer noch nicht heilbaren Krankheit leiden. Sie soll aber auch der Hoffnung und Zuversicht Raum geben und zur aktiven Teilhabe an der Gesellschaft ermutigen.

Wir möchten mit diesem besonderen Abend zum Welt-AIDS-Tag die Erkrankung in den Fokus rücken und dafür sensibilisieren, dass HIV/AIDS, wenngleich besser behandelbar, eine tödliche Erkrankung bleibt. Der medizinische Fortschritt hat zwar zu einer lebensverbessernden Situation der Menschen, gleichzeitig aber auch zu einem „lässige(re)n“ Umgang mit dieser chronischen Erkrankung geführt. HIV und AIDS sind aber eben nicht ein „altes Thema“, sondern bringen schwer wiegende gesundheitliche Probleme mit teils massiven Auswirkungen mit sich. Das Thema „TOLERANZ IM MITEINANDER“ sollte zur zwischenmenschlichen Begegnung und dem genauen Hinsehen im Alltag ermutigen – für die Integration und gegen die Ausgrenzung Betroffener.

Die Installation aus Licht und Kunst beeindruckte: 30 blaue Schafe weideten bei dieser Nacht der Lichter in der Trinitatis-Kirche. Sie standen stellvertretend für die Gesellschaft. Ein leuchtendes weißes Schaf in ihrer Mitte war die Projektionsfläche für die Menschen, die am Rand stehen und ausgegrenzt sind, aber auch für die, die wir vermissen und derer wir an diesem Tag gedachten.

Die Blauschafe

Um für ein friedliches Miteinander und Toleranz jenseits aller religiöser und kultureller Unterschiede zu werben, suchte die Künstlerin Bertamaria Reetz ein sympathisches Symbol. Zusammen mit dem Künstlerkollegen Rainer Bonk entstand im Jahre 2009 die Idee der „Blauen Friedensherde“, deren leuchtende Farbe an Arbeiten von Yves Klein erinnert. Das Blau als Friedensfarbe findet seine Entsprechung im Blau der EU, der UN, der UNESCO oder UNICEF. Sie ist die Farbe der europäischen Friedensbewegung.

Zeit der Stille

Die Nacht der Lichter bietet Gelegenheit zum persönlichen Gedenken in der Gemeinschaft mit anderen. Dies geschieht überwiegend in der Stille. Auch im 22. Jahr fanden sich wieder zahlreiche Menschen ein und ließen sich von ausgewählten Wort- und Musikbeiträge und der künstlerischen Installation leiten und in das Gedenken und die Meditation begleiten. Überraschungsgast des Abends: Auch der Nikolaus – höchstpersönlich – fand seinen Weg hierher.

Die 23. Nacht der Lichter wurde wieder veranstaltet in Kooperation mit der Galerie Luzia Sassen

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