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Arm in Köln

Caritas und Fachverbände stellen Leitfaden für den Umgang mit Betteln und Armut bereit

Deutschland gilt als wohlhabendes Land. Die Arbeitslosenzahlen fallen, die Wirtschaft boomt, Löhne und Gehälter steigen. Geht es uns also allen gut? Leider kommt der Wohlstand nicht bei allen an: Millionen Menschen in Deutschland, zahlreiche auch in Köln spüren von diesen Entwicklungen nichts, ja erleben sogar das Gegenteil. Wir sehen sie jeden Tag: Pfandsammler, bettelnde Menschen auf den Straßen, aber auch solche, die offenkundig alkoholisiert sind, drogenabhängig und krank, Menschen, die in Hauseingängen oder auf Parkbänken schlafen, alte und junge Menschen. Sichtbare Armut macht uns aufmerksam auf bestehende Not in unserer Stadt.

Wir dürfen die betroffenen Menschen nicht unsichtbar machen, sondern müssen für Lösungen eintreten. Deshalb wollen wir mit dieser Broschüre dazu beitragen, Sie als Leserin und Leser zu informieren. Wir möchten eine Haltung zu Armut von Menschen vermitteln und damit Missverständnissen vorbeugen. Und wir wollen aufklären: Armut hat nicht nur die eine Ursache. Auch eine faktenarme Diskussion über die „Bettelmafia“ und einen so genannten Sozialtourismus helfen nicht weiter. Armut ist vielschichtig, Armut kann jeden treffen. Deshalb beleuchtet diese Broschüre Armutsursachen und schildert Beispiele konkreter Schicksale von betroffenen Menschen.

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